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20.02.2017   Einen beträchtlichen Rückgang der Briefpostmengen meldet die gemeinsame Postgesellschaft für Dänemark und Schweden, PostNord.

Danach ist der Gesamtumsatz im vergangenen Jahr von umgerechnet 4,2 auf 4,0 Mrd. Euro zurückgegangen. Der Gewinn halbierte sich fast auf knapp 53 Millionen Euro. Besonders kräftig war der Umsatzrückgang in Dänemark. Hier, so PostNord-Chef Hakan Ericsson, sei die Entwicklung eines neuen Geschäftsmodells erforderlich: "In Dänemark, wo die digitale Agenda der Regierung das Land in das vielleicht höchst digitalisierte der Welt verwandelt hat, geht der Rückgang der Briefmengen immer stärker voran." So sei die Zahl der vollfrankierten Briefe von 2000 bis 2016 um 90 Prozent zurückgegangen. Ein Turnaround sei aber nicht über Nacht erreichbar. Auf jeden Fall müsse davon ausgegangen werden, dass Papierpost in Dänemark in Zukunft ein Nischenprodukt sein werde. Auch in Schweden müsse daran gearbeitet werden, bessere Voraussetzungen für einen guten Postdienst zu verhandeln. Nach Qualitätsproblemen im Jahr 2015 sei es 2016 gelungen, die Zustellstandards wieder zu verbessern.

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