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27.02.2017   Vor einem Genfer Schiedsgericht wird demnächst zwischen der Österreichischen Post und der türkischen Aras Kargo verhandelt.

Die Österreicher wollen ihren Aras-Anteil von 25 auf 75 Prozent erhöhen, die Eigentümerfamilie Aras will den bisherigen Post-Anteil hingegen zurückkaufen. Im Zuge dieser Auseinandersetzung ist es zu Meinungsverschiedenheiten über Vollmachten gekommen, die Ende 2016 ausliefen. Während die Österreichische Post einen Antrag auf Bestellung eines Treuhändlers mit beschränktem Umfang gestellt habe, soll die Geschäftsführerin Evrim Aras kommuniziert haben, sie selbst sei zur unbeschränkten Treuhändlerin des Unternehmens ernannt worden. Außerdem war von einem Vertrauensverlust gegenüber der Post die Rede, die Aras geschäftlich geschadet haben soll, um den Wert des Unternehmens zu senken. Die Österreichische Post hat rechtliche Schritte angekündigt, aber noch nicht umgesetzt.

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