19.02.2018 Die digitale Transformation der Heidelberger Druckmaschinen AG nimmt nach neun Monaten des Geschäftsjahres 2017/18 (1. April bis 31. Dezember 2017) konkrete Formen an.

So wurden erste Verträge nach dem neuen Subskriptionsmodell unterzeichnet, bei dem den Kunden ein über mehrere Jahre laufendes Performanceprodukt aus Maschine, Services, Verbrauchsgütern und Software garantiert wird. Die Nachfrage nach innovativen Digitaldruckmaschinen ist unverändert hoch, und in nahezu allen Regionen waren zuletzt deutlich ansteigende Auftragseingänge zu verzeichnen. Zudem hat Heidelberg mit der "Heidelberg Digital Unit" ein neues Kompetenzcenter für digitales Marketing und E-Commerce gestartet, wodurch unter anderem die E-Commerce-Umsätze in den nächsten Jahren auf rund 300 Mio. € verdreifacht werden sollen. Operativ ist Heidelberg nach drei Quartalen auf Kurs, seine Jahresziele für 2017/18 zu erreichen. So lag der Konzernumsatz unter Eliminierung der negativen Währungseffekte aus Asien und den USA leicht über der Vergleichsperiode. Getrieben von der hohen Nachfrage nach digitalen Produkt- und Geschäftsmodellen konnte im 3. Geschäftsjahresquartal eine erfreuliche Entwicklung beim Auftragseingang verzeichnet werden. Dieser legte um mehr als 16 Prozent von 582 Mio. € auf 678 Mio. € zu. Nahezu alle für Heidelberg relevanten Regionen und dabei insbesondere Europa und die USA verzeichneten Verbesserungen. Der Auftragsbestand lag zum 31. Dezember 2017 mit 693 Mio. € auf einem sehr guten Niveau. "Heidelberg vollzieht konsequent den Wandel zu einem modernen digitalen Technologieunternehmen. Unsere neuen digitalen Lösungsangebote stoßen auf die erhoffte große Kundennachfrage. Dies gilt für die in unserer Branche wegweisenden neuen Subskriptionsmodelle, die E-Commerce-Angebote der neuen Digital Unit genauso wie für unsere industriellen Digitaldruckmaschinen für Verpackungen und Etiketten. Unsere mittelfristige Zielvorgabe, mittels technologischer Führerschaft, digitaler Transformation und operativer Exzellenz einen Umsatz von rund 3 Mrd. € und einen Nachsteuergewinn von mehr als 100 Mio. € zu erzielen, wird damit immer greifbarer", kommentierte Vorstandsvorsitzender Rainer Hundsdörfer die Entwicklung.

 

Weitere Informationen:
www.heidelberg.com