25.06.2018 Gut 180 Unternehmer der Druck- und Medienwirtschaft folgten der Einladung des Verbandes Druck + Medien Nord-West zur Mitgliederversammlung und Jahres-hauptversammlung in der Ruhrmetropole Essen.

Vom 14. bis 16. Juni wurden hier die zentralen Herausforderungen der Branche diskutiert - wie die aktuelle Fachkräftesituation und der steigende Preisdruck. Fazit der Unternehmer: Druckprodukte müssen künftig teurer werden. Zentrale Themen der diesjährigen Mitgliederversammlung waren die aktuelle wirtschaftliche Lage, steigende Papierpreise und der Fachkräftemangel. Eine große Herausforderung sind die steigenden Preise für Papier, Druckfarben und Druckplatten - der Preisdruck hat sich in den vergangenen Monaten enorm erhöht. Viele Druckunternehmer kämpfen sowohl mit deutlichen Papierpreiserhöhungen als auch mit Lieferengpässen. "Die Preiserhöhungen der Papierhersteller dürfen nicht auf dem Rücken unserer Unternehmen ausgetragen werden! Druckereien müssen diese Kostensteigerungen an ihre Kunden weitergeben und sie über die Gründe für die Preissteigerung informierten", forderte Curdt. Dass Printprodukte nach wie vor eine wichtige Rolle spielen, zeigen die positive Umsatzentwicklung im Jahr 2017 sowie deren Anteil an den Werbeausgaben. Mit 20,9 Mrd. Euro wuchs der Umsatz der Branche leicht, insgesamt rund 134.000 Beschäftigte erzielten diesen Umsatz. Die Mitgliedsunternehmen des Verbandes wählten Sönke Boyens, Geschäftsführer der Boyens MediaPRINT GmbH & Co. KG, zum ersten Vorsitzenden des Vorstandes. Als stellvertretender Vorsitzender stehen ihm Jürgen Schmidt (Wirtz-Druck GmbH) sowie drei neu gewählte und fünf im Amt verbleibende Vorstandsmitglieder zur Seite. Der VDM Nord-West ist damit im Vorstand gut aufgestellt und wird seine erfolgreiche Arbeit als starker Partner seiner rund 600 Mitgliedsunternehmen fortsetzen. Boyens bedankte sich für die Wahl und bekräftigte, dass es das oberste Ziel des Verbandes sei, seine Mitglieder bestmöglich zu unterstützen: "Genau dafür werden wir im Vorstand gemeinsam eintreten", so Boyens in seiner Antrittsrede.

 

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