18.09.2017   UPS hat bekanntgegeben, dass das Unternehmen während der Integrad-Schulungen mit Hilfe von VR-Headsets zukünftige Zusteller auf Gefahrensituationen im Straßenverkehr vorbereiten wird.

Die Headsets bieten realitätsnahe Fahrsimulationen in Städten und vermitteln den angehenden Fahrern Situationen aus dem täglichen Arbeitsleben. Im September startet das Unternehmen die VR-Schulungen in seinen Trainingseinrichtungen in den USA. Mit der Integration der Virtual-Reality-Technologie bei den Schulungen zur Fahrersicherheit sorgt das Unternehmen für größere Sicherheit der Fahrer und deren Arbeitsumfeld. Im Training müssen die Teilnehmer potenzielle Gefahrensituationen wie Fußgänger, geparkte Fahrzeuge und entgegenkommenden Verkehr verbal identifizieren. Die 360-Grad-Sicht innerhalb des Headsets ist bis ins Detail realistisch. Das VR-Schulungsmodul ersetzt in den USA die Touchscreen-Geräte, die derzeit eingesetzt werden. Vorerst sind die VR-Schulungen nur für diejenigen vorgesehen, die Zustellfahrzeuge fahren. Neben Virtual Reality untersucht das Unternehmen auch die Technologie der Agumented Reality (AR), die erweitere Realität, um die Fahrer von Sattelzügen zu schulen. UPS betreibt momentan acht UPS Integrad Einrichtungen in den USA sowie zwei weitere in Europa. Die Eröffnung einer weiteren Einrichtung in den USA ist für dieses Jahr geplant. Die UPS Integrad Einrichtungen bringen den Zustellern die Grundlagen des Fahrens von Paketfahrzeugen bei und verfolgen dabei einen praktischen Ansatz. So üben die Trainingsteilnehmer das Fahren eines UPS Lieferwagens in einer nachgebauten Stadt mit echten Straßen und Bürgersteigen sowie simulierten Auslieferungs- und Abholstandorten. Seit 2007 haben fast 9.000 Fahrer die Schulung an den UPS Integrad-Standorten absolviert.

 

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www.ups.com