26.02.2018 Die Österreichische Post hat nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2017 ein gutes Ergebnis erzielt.

Gemäß dem kommunizierten Ausblick wurde eine leicht steigende Umsatzentwicklung verzeichnet, insgesamt verbesserte sich der Konzernumsatz 2017 um 2,3% auf 1.939 Mio EUR nach 1.896 Mio EUR im Vorjahr (exkl. trans-o-flex). Die Division Brief, Werbepost & Filialen verbuchte im Jahresverlauf einen Umsatzrückgang von 2,1% (1.448 Mio EUR in 2017 nach 1.479 Mio EUR in 2016), der durch einen Anstieg in der Division Paket & Logistik mit plus 17,7% (496 Mio EUR in 2017 nach 421 Mio EUR in 2016 exkl. trans-o-flex) mehr als kompensiert wurde. Der Rückgang im Briefbereich war vor allem auf die anhaltende elektronische Substitution von Briefen zurückzuführen. Der Paketbereich zeigte aufgrund des E-Commerce-Trends starkes Wachstum. In der Berichtsperiode umsatzerhöhend wirkten auch Zusatzumsätze durch die neue Produktstruktur rund um das "Päckchen", ein speziell auf die Anforderungen von Online-Bestellungen ausgerichtetes Angebot. Die Umsatztrends der ersten drei Quartale setzten sich demnach auch im vierten Quartal fort: Im klassischen adressierten Briefgeschäft reduzierten sich die Volumina in der aktuellen Berichtsperiode um rund 5% - auch zukünftig ist von Rückgängen in dieser Größenordnung auszugehen. Umso wichtiger ist es daher, die hohen Qualitätsstandards aufrechtzuerhalten und das Produktangebot auf Basis aktueller Kundenbedürfnisse laufend weiterzuentwickeln. So wird vor allem der Ausbau der Online-Services als sinnvolle Ergänzung zum physischen Angebot kontinuierlich vorangetrieben, um den Kunden größtmögliche Flexibilität und Effizienz in ihrer Kommunikation zu ermöglichen. Das endgültige Jahresergebnis 2017 wird am 15. März 2018 veröffentlicht.

 

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