th 4 DPAG brief0105.03.2018 Im Ergebnis der Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di hat die Deutsche Post zum Abschluss ein Angebot für die rund 130.000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post abgegeben.

Diese würden danach in diesem Jahr und im nächsten Jahr mehr Geld erhalten. Zum 1. Oktober 2018 würden die Löhne und Gehälter um 3,0 Prozent, ein Jahr später zum 1.10.2019 um weitere 2,1 Prozent steigen. Auch die Vergütung für die Auszubildenden würde sich erhöhen. Die Steigerung läge hier zum 1.10.2018 zwischen 3 und 4 Prozent und zum 1.10.2019 noch einmal zwischen 2,2 und 3 Prozent. Der Tarifvertrag hätte eine Laufzeit von 28 Monaten und liefe bis zum 30. Mai 2020. Neben der Anpassung der Löhne und Gehälter käme den tariflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unmittelbar eine Einmalzahlung von 250 Euro im April 2018 zugute. Erstmalig könnten Tarifbeschäftigte bei der Deutschen Post AG für die vereinbarten Tariferhöhungen zwischen einer Auszahlung oder deren Umwandlung in zusätzliche freie Zeit wählen. Für rund 60.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer würde zudem ab 1. März 2018 der bisher variable jährliche Gehaltsbestandteil anteilig dem festen Monatsgehalt zugerechnet. Dies bedeutet für die Angehörigen der betreffenden Entgeltgruppen eine Erhöhung ihres monatlichen festen Einkommens. "Wir bewerten diesen Abschluss als ein tragfähiges Ergebnis, auch wenn er an die Grenzen unserer finanziellen Belastbarkeit geht. Unsere Beschäftigten würden spürbar am Unternehmenserfolg beteiligt werden", so Thomas Ogilvie, Konzernvorstand Personal und Arbeitsdirektor der Deutsche Post DHL Group. "Der Ball liegt nun im Feld von ver.di, um die Voraussetzungen zu schaffen, damit die Beschäftigten schnellstmöglich die Früchte des Verhandlungsergebnisses ernten können", so Ogilvie.

 

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