05.03.2018 Hermes Germany passt zum 1. März die Versandpreise für geschäftliche Auftraggeber um durchschnittlich 4,5 Prozent an.

Für November und Dezember wird zudem erstmals ein Peak-Zuschlag pro Sendung eingeführt. Der Großteil der Preisanpassung wird in Lohn- und Personalkosten investiert. "Die Kosten in der Paketlogistik und speziell auf der Letzten Meile steigen seit Langem überproportional stark. Nichtsdestotrotz möchten wir Kunden und Auftraggebern weiterhin bestmögliche Services anbieten und unser Angebot fortlaufend verbessern. Die hierfür notwendigen Investitionen, insbesondere in Lohnkosten für unsere Zusteller, lassen sich jedoch nur mit einer nachhaltigen Preisstruktur realistisch abbilden", sagt Thomas Horst, Geschäftsführer Sales bei Hermes Germany. Während bundesweit die Versandmengen durch den Onlinehandel steigen, wird es für die deutsche Paketbranche zunehmend schwieriger, ausreichend Mitarbeiter zu finden. "Das hängt einerseits mit der allgemeinen demographischen Entwicklung in Deutschland zusammen. Andererseits aber muss auch der Job des Zustellers finanziell attraktiver werden, damit mögliche Engpässe gar nicht erst entstehen. Dafür bedarf es auskömmlicher Versandpreise. Die jetzige Preisrunde ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung", so Thomas Horst. Aktuell investiert Hermes bereits in die logistische Infrastruktur und in die sukzessive Elektrifizierung des Fuhrparks. So baut Hermes noch bis 2020 insgesamt neun neue Logistik-Center im gesamten Bundesgebiet, um die Abwicklungskapazitäten deutlich zu erhöhen. Parallel werden in den nächsten zwei Jahren zunächst 1.500 elektrische Zustellfahrzeuge in Betrieb genommen. Ein weiterer Ausbau der E-Flotte bis 2025 ist fest geplant.

 

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