30.04.2018   Der weltweit führende Post- und Logistikkonzern, Deutsche Post DHL Group, sieht sich nach dem sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2017 auf einem guten Weg, seine strategischen und finanziellen Ziele für 2020 zu erreichen.

"Wir sind stark aufgestellt für eine erfolgreiche Zukunft", sagte der Vorstandsvorsitzende Frank Appel auf der Hauptversammlung des Konzerns in Bonn. "2017 haben wir in der heutigen Struktur das beste Ergebnis unserer Geschichte erzielt." Appel bekräftigte das Ziel, das operative Ergebnis (EBIT) im laufenden Geschäftsjahr auf 4,15 Milliarden Euro zu verbessern, einschließlich des aus der Umstellung auf den Bilanzierungsstandard IFRS 16 resultierenden Effekts von 150 Millionen Euro. Bis 2020 werde das EBIT auf mehr als 5 Milliarden Euro steigen. Die Vorzeichen für solides Wachstum seien gut, sagte Appel. Der Onlinehandel wachse weiter und bleibe ein wichtiger Motor für das Geschäft von Deutsche Post DHL Group. Im Jahr 2020 würden geschätzt weltweit 2,1 Milliarden Menschen im Internet einkaufen. Der globale Onlineumsatz werde auf 4,1 Billionen US-Dollar steigen - vorausgesetzt der E-Commerce ist für die Kunden einfach. "Logistik ist das Rückgrat des E-Commerce. Und wir machen ihn einfach. Vom Auftrag zur Abholung, über den aktuellen Status, bis hin zum Zahlvorgang." So umfasse das Netz von DHL Parcel Europe bereits 26 Länder. 2017 kamen Bulgarien, Irland Kroatien und Rumänien dazu. Mehr als 60.000 Anlaufstellen stünden für das Abgeben oder Annehmen von Paketen bereit. Zufrieden zeigte sich Appel mit den Rekordergebnissen des zurückliegenden Geschäftsjahres. Dank einer erfolgreichen Entwicklung in allen vier Divisionen hatte Deutsche Post DHL Group das Konzern-EBIT um 7,2 Prozent auf 3,74 Milliarden Euro gesteigert. Der Umsatz des Konzerns stieg um 5,4 Prozent auf 60,4 Milliarden Euro. Appel dankte den weltweit rund 520.000 Beschäftigten für ihren Einsatz: "Die Basis unseres Erfolgs: Ein starkes Team und die besten Mitarbeiter der Branche." Vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung haben Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vorgeschlagen, die Dividende um 10 Cent (+9,5 Prozent) auf 1,15 Euro je Aktie zu erhöhen. Dies wäre die höchste Ausschüttung seit dem Börsengang im Jahr 2000.


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