11.06.2018 Deutsche Post DHL Group hat eine Reihe von Maßnahmen zur Sicherung eines nachhaltigen Ergebniswachstums im Unternehmensbereich Post - eCommerce - Parcel (PeP) beschlossen.

Diese sollen der im ersten Quartal 2018 deutlich gewordenen negativen Ergebnisentwicklung in der PeP Division nachhaltig entgegenwirken und eine positive Ergebnisentwicklung in den Jahren 2019 und 2020 sicherstellen. Die beschlossenen Maßnahmen zielen vor allem auf eine weitere Verbesserung der Produktivität und der indirekten Kosten sowie des Ertragsmanagements im Post- und Paketgeschäft. "Wir konzentrieren uns darauf, unsere strategischen und finanziellen Ziele für 2020 zu erreichen und unsere Divisionen auf eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung in den kommenden Jahren auszurichten. Wir nehmen jetzt bewusst kurzfristige negative Ergebniseffekte in Kauf, um langfristig nachhaltiges Wachstum zu sichern", sagte Frank Appel, CEO von Deutsche Post DHL Group. Wie im ersten Quartal kommuniziert, hat die strukturelle Verlagerung vom Post- zum Paketgeschäft in diesem Jahr mehrere Herausforderungen mit sich gebracht. Im deutschen Paketgeschäft verzeichnet die PeP Division ein ungebrochenes strukturelles Mengenwachstum. Durch den höheren Bedarf an Personal und Transportkapazitäten in ungewöhnlich engen Arbeits- und Transportmärkten sind aber auch die Kosten stark gestiegen. Die Herausforderung im Post-Bereich besteht in dem anhaltenden strukturellen Volumenrückgang bei gleichzeitig stabilen Briefpreisen seit Januar 2016 und einer hohen Fixkostenbasis. Gleichzeitig führt die strukturelle Verlagerung mit schrumpfenden Brief- und steigenden Paketvolumina aber nicht zu einer entsprechenden Anpassung der indirekten Kosten. Darüber hinaus hat der Konzern in den letzten Jahren nicht in ausreichendem Maße in die Weiterentwicklung des operativen Geschäfts investiert.

 

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