16.07.2018 Arzt, Patient, Krankenversicherung oder Beihilfe - viele Akteure sind aktiv, bis ein Patient ein vom Arzt verordnetes Hilfsmittel tatsächlich nutzen kann.

Beim Hersteller des Medizinprodukts ist dieser Prozess meist komplex: Dokumente der unterschiedlichen Partner müssen zusammengeführt und bearbeitet, die Lieferung an den Patienten muss vorbereitet und die Abrechnung mit dem Kostenträger muss angestoßen werden. Und letztlich verlangt auch der Patient immer wieder Auskunft darüber, wie weit die Bearbeitung seines Falls gerade fortgeschritten ist. Dafür bietet Swiss Post Solutions
(SPS) jetzt eine spezialisierte Dienstleistung: Hilfsmittelabrechnung (as-a-service). "Der Markt nimmt dieses Angebot begeistert auf, hilft es den Unternehmen doch, sich auf ihre Kernkompetenz, auf die Herstellung innovativer Medizinprodukte zu konzentrieren", sagt Oliver Jentzsch, Leiter des Competence Centers Healthcare bei SPS. Dabei analysieren die Dokumenten-Management-Experten der SPS den jeweiligen Abrechnungsprozess und suchen nach Optimierungspotenzialen. Die in der Regel aufwändigen papierbasierten Prozesse im Gesundheitswesen werden im Rahmen der regulatorischen und technischen Möglichkeiten digitalisiert und zentral verwaltet. Allein dies bedeutet den weitgehenden Abschied von internen Papier-Akten, die von Abteilung zu Abteilung und von Sachbearbeiter zu Sachbearbeiter wandern. Mit SPS ist die Datenhaltung transparent, jeder Mitarbeiter kann sofort einsehen, ob gegebenenfalls noch Dokumente fehlen oder ob die Lieferung bereits im Versand ist. Zur Hilfsmittelabrechnung (as-a-service) gehört außerdem die Auslagerung des gesamten Abrechnungsprozesses an SPS. Dabei übernimmt das Unternehmen den gesamten Bestell- und Verarbeitungsprozess: Patienten reichen Verordnungen dann direkt bei SPS ein, diese erstellt einen Kostenvoranschlag und wickelt die Freigabe mit dem Kostenträger ab. Parallel legen Mitarbeiter von SPS den jeweiligen Kunden im CRM-System des Herstellers an, stoßen nach Eingang der Kostenübernahme durch die Kasse die Lieferung an und bereiten die Rechnungsstellung vor. Diese erfolgt dann ebenfalls durch SPS nach Ablauf der Probezeit. Auch die Kundenkommunikation übernimmt dabei SPS. Auf diese Weise können sich die Hersteller auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, neue Service-Leistungen entwickeln oder den eigenen Vertrieb verstärken. Der große Vorteil ist die Flexibilität, die sich beispielsweise gerade dann auszahlt, wenn Medizinprodukte erstmals in die Erstattung aufgenommen werden und sich dadurch das Bestellaufkommen sprunghaft erhöht.

Weitere Informationen:
www.swisspostsolutions.com