06.08.2018 Die Integration von Flüchtlingen wird eine der gesellschaftspolitischen Herausforderungen der kommenden Jahre sein.

Dabei kommt es vor allem darauf an, dass sich diese Menschen eine Zukunftsperspektive aufbauen können, indem sie einen Arbeitsplatz finden oder eine Ausbildung beginnen. Wie bei Postcon: Deutschlands zweitgrößter Briefdienstleister beschäftigt Flüchtlinge aus Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Somalia und Syrien. Rund zwei Jahre nach dem Start eines Integrationsprogramms hat Postcon mit 44 geflüchteten Menschen einen Arbeits- oder Ausbildungsvertrag geschlossen, so das Resümee des Geschäftspost-Spezialisten. "Unsere neuen Kolleginnen und Kollegen unterstützen uns in den Sortierzentren Essen und Frankfurt, in der Münchner Konsolidierung und in der Briefzustellung an Rhein und Ruhr", sagt Charlotte Gemsa, Chief Human Resources Officer bei Postcon. "Hinzu kommen drei Auszubildende zur Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen (KEP)." Mit der Postcon Arbeits- und Ausbildungs-Initiative eröffnet der Briefdienstleister den vielfach gut ausgebildeten und motivierten Flüchtlingen eine berufliche und zugleich gesellschaftliche Orientierung. Auch für weniger Qualifizierte gebe es Perspektiven. Charlotte Gemsa: "Mit einer qualifizierten Einarbeitung in unsere Abläufe und Prozesse können wir auch Menschen ohne Schulabschluss oder Ausbildung eine Arbeitsstelle anbieten." Darüber hinaus hat Postcon mit einem Spendenprogramm in der Rhein-Ruhr Region Sprachkurse mit Kinderbetreuung gefördert, Geldspenden beim Bau einer Unterkunft für geflüchtete Menschen geleistet und die Weihnachtsaktion der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der vergangenen Jahre im Unternehmen zugunsten von geflüchteten Kindern umgesetzt. In Kooperation mit den örtlichen Jobcentern und der Agentur für Arbeit setzt Postcon dieses Engagement fort: Freie Stellen bieten die Postprofis unter www.bewegen-sie-uns.de an.

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www.postcon.de