13.08.2018 Deutsche Post DHL Group hat seinen Umsatz im zweiten Quartal 2018 um 1,4 Prozent auf über 15 Milliarden Euro gesteigert.

Dazu haben vor allem deutliche Zuwächse bei DHL Express und Global Forwarding, Freight beigetragen. Das operative Ergebnis (EBIT) betrug 747 Millionen Euro und lag damit 11,2 Prozent unter dem Rekordwert des Vorjahresquartals. Während die DHL-Divisionen zum Teil deutliche EBIT-Steigerungen verzeichneten, ging das Ergebnis im Unternehmensbereich Post - eCommerce - Parcel (PeP) wie erwartet zurück, vor allem wegen höherer Personal- und Transportkosten. Wie Anfang Juni berichtet, hat der Konzern dort umfangreiche Maßnahmen eingeleitet, um die Produktivität zu erhöhen und die Kostensituation zu verbessern. Dies hat im zweiten Quartal bereits zu verstärkten Aufwendungen und ersten Rückstellungen geführt. "Die Zahlen des zweiten Quartals liegen im Rahmen der Erwartungen: Unsere drei DHL Divisionen Express, Global Forwarding, Freight und Supply Chain haben sich gut entwickelt. Im Unternehmensbereich Post - eCommerce - Parcel kennen wir unsere Herausforderungen und setzen die Maßnahmen zur Ausrichtung auf nachhaltig profitables Wachstum um", sagte Frank Appel, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post DHL Group. "Wir sind zuversichtlich, unsere Ergebnisziele für 2020 zu erreichen." Unter dem Strich erwirtschaftete Deutsche Post DHL Group im zweiten Quartal 2018 einen Konzerngewinn nach nicht beherrschenden Anteilen von 516 Millionen Euro (2017: 602 Millionen Euro). Der Rückgang ist vor allem auf das niedrigere EBIT im Bereich PeP zurückzuführen. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie betrug entsprechend 0,42 Euro (2017: 0,50 Euro). Im ersten Halbjahr 2018 lag der Konzernumsatz mit 29,8 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau (2017: 29,7 Milliarden Euro). Um negative Währungseffekte, den Verkauf von Williams Lea Tag und kleinere Portfolioeffekte bereinigt stieg der Umsatz um 6,3 Prozent. Zu dem organischen Anstieg haben alle vier Unternehmensbereiche beigetragen. Das operative Ergebnis sank vor allem aufgrund der höheren Kosten und Investitionen bei Post - eCommerce - Parcel um 4,3 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro.

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