10.09.2018 Der internationale Paket- und Expressdienstleister DPD verstärkt den Einsatz elektronisch betriebener Zustellfahrzeuge in der Stuttgarter Innenstadt sowie in Ludwigsburg und Umgebung.

Neben zwei Vorserienmodellen des VW e-Crafters, die DPD in Kooperation mit dem Hersteller im Langzeittest erprobt, startet DPD in der Region nun auch die Paketzustellung mit acht Lastenrädern. Die neuen Fahrzeuge ergänzen vorhandene Elektromodelle wie den Vito E-Cell von Mercedes-Benz sowie den Master ZE von Renault, die bisher schon eine lokal emissionsfreie Paketzustellung in Teilen von Stuttgart, Ludwigsburg und Umgebung ermöglichen. In der Stuttgarter Innenstadt mangelt es derzeit allerdings noch an zentral gelegenen Umschlagflächen, sogenannten Mikrodepots. Trotz Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Wirtschaftsförderung wurden bisher keine geeigneten Flächen in der Innenstadt gefunden, die Voraussetzung für einen effizienten Regelbetrieb der Lastenräder sind. "Stuttgart steht exemplarisch für Herausforderungen wie Feinstaubbelastung, Fahrverbote und Zufahrtsbeschränkungen", erklärt Thomas Ohnhaus, Chief Operating Officer bei DPD Deutschland. "Mit der Erprobung alternativer Zustellkonzepte stellen wir sicher, dass wir unsere Rolle als Grundversorger für Bewohner und Einzelhändler auch zukünftig optimal ausfüllen können. Noch viel stärker als in der Vergangenheit braucht es dabei eine Kooperation zwischen Städten und Paketdiensten. Bestes Beispiel dafür ist die Suche nach geeigneten Flächen für städtische Mikrodepots, die eine lokal emissionsfreie Paketzustellung vielerorts überhaupt erst möglich machen." DPD setzt auf einen Mix unterschiedlicher Konzepte und Fahrzeuge, um eine lokal emissionsfreie Paketzustellung in der Innenstadt zu ermöglichen. So hat DPD im Laufe dieses Jahres die Zustellung per Lastenrad deutlich ausgeweitet. Aktuell sind Lastenräder zum Beispiel schon in Berlin, Hamburg, Heilbronn und Nürnberg im Einsatz. Weitere Städte kommen sukzessive hinzu.

Weitere Informationen:
www.dpd.de