25.09.2017   Elektronische Rechnungen finden in der deutschen Unternehmenspraxis immer höhere Verbreitung und Akzeptanz.

Bereits rund die Hälfte der Unternehmen bevorzugt den Versand und den Empfang von Rechnungen in digitaler Form gegenüber klassischen Papierrechnungen. Das zeigt die Studie "Elektronische Rechnungsabwicklung und Archivierung: Fakten aus der deutschen Unternehmenspraxis 2017" der Mittelstand 4.0-Agentur Handel, in der im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) von Juni bis August 2017 rund 300 Unternehmen aller Branchen und Unternehmensgrößen befragt wurden. Die Ergebnisse der Unternehmensbefragung zeigen, dass sich die elektronische Form der Rechnung in Deutschland immer weiter durchsetzt. So gaben 46 Prozent der Rechnungsversender und 53 Prozent der Rechnungsempfänger an, dass sie die digitale gegenüber der papierhaften Rechnung bevorzugen - rund 20 Prozentpunkte mehr als in der vorherigen Befragung aus dem Jahr 2015. Und es ist damit zu rechnen, dass der Anteil elektronischer Rechnungen weiter steigt: Sechs von zehn Rechnungsversendern und -empfängern wollen den digitalen Anteil steigern. Die Empfänger wollen dieses Ziel überwiegend durch die Ansprache ihrer Lieferanten erreichen. Als Haupttreiber für den Trend zur elektronischen Rechnung sehen die Unternehmen Kosten- und Effizienzvorteile, die sich durch eine Digitalisierung der innerbetrieblichen Rechnungsverarbeitungsprozesse ergeben. Deutlich zeigt sich aber auch, dass die Schere bei der Prozessdigitalisierung zwischen kleinen und großen Unternehmen auseinandergeht.

Die gesamte Studie ist kostenfrei erhältlich unter www.ibi.de/erechnung2017

 

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