30.10.2017   Die "Federal Agencies Digitization Guidelines Initiative", kurz FADGI genannt, ist in den USA beheimatet und arbeitet seit Jahren, mit internationaler Ausrichtung, an Richtlinien für Digitalisierungsprojekte im Umfeld von Kulturgütern (Cultural Heritage).

Führende deutsche und internationale Kulturinstitute orientieren sich schon seit geraumer Zeit an den FADGI Richtlinien. Diese Richtlinien beschreiben wie Qualitätsstandards in Digitalisierungsprojekten nachvollziehbar und nachhaltig sichergestellt werden können. FADGI beschreibt hierbei nicht nur die Technik, sondern hat den gesamten "digitalen Schöpfungsprozess" im Fokus. Die ISO (International Organization for Standardization) hat mit der ISO 19264 - Image Quality Analysis - Qualitätskriterien für digitale Images festgelegt. Diese ISO-Norm findet im europäischen Raum immer mehr Beachtung und gewinnt somit mehr und mehr an Bedeutung für die Qualitätsbeurteilung von digitalen Images. Die Qualität eines Scans ist nur so gut wie das Gesamtsystem, welches aus vielen Komponenten und Prozessen besteht. Neben der Scanner-Hardware, d.h. verwendete CCD-Zeile, Qualität des Objektivs etc., ist das Licht (interne, kontrollierte Lichtquelle des Scanners, externe Lichtquellen wie Deckenlicht oder Sonnenlicht) von zentraler Bedeutung. Sogar der Scan-Operator im neutralen oder farbigen T-Shirt hat einen Einfluss auf die Scan-Qualität. Vor- oder nachgelagerte Bildbearbeitungsalgorithmen tragen ihren Teil zur Bildqualität bei. Image Access hat, für die komplette Familie der Bookeye und WideTEK Scanner, diese Guidelines übernommen. In einem Positionspapier Quality Controlled Scanning (ISO 19264-1, FADGI, Metamorfoze) wird detailliert beschrieben, wie die FADGI und ISO 19264-1 Guidelines, mit Scannern aus dem Hause von Image Access, eingehalten werden.

 

Weitere Informationen:
www.imageaccess.de