28.05.2018   Ab dem 27.11.2020 müssen Unternehmen ihre Rechnungen an die öffentliche Verwaltung des Bundes in Form einer eRechnung stellen.

Bei vielen Lieferanten und Dienstleistern bestehen derzeit noch Unklarheiten über die Pflichten und die technische Umsetzung im Rahmen der Einführung der E-Rechnung. Ab dem Stichtag können öffentliche Auftraggeber des Bundes allerdings jede Rechnung ablehnen, die z. B. im Papierformat oder lediglich als PDF per E-Mail verschickt wird. Damit Rechnungen ab dann weiterhin akzeptiert und beglichen werden können, muss die Umstellung zur E-Rechnung jetzt beherzt angegangen werden. Die Auftragnehmer haben noch gut zweieinhalb Jahre Zeit, die Umstellung der Rechnungsstellung anzugehen. Der IT-Planungsrat beauftragte den Bund und die Bundesländer, einen einheitlichen Standard, die sog. XRechnung, auf Basis der EU-Vorgaben aus Richtlinie 2014/55/EU und des damit beauftragten europäischen Standardisierungsgremiums CEN zu erarbeiten. Der Standard XRechnung, der die CEN-Vorgaben abbildet, gibt vor, wie der elektronische Rechnungsdatensatz strukturiert ist. Die XRechnung selbst wird dann als XML-Dokument übermittelt. Dieses einheitliche elektronische Format gewährleistet die automatische Weiterverarbeitung beim Rechnungsempfänger und minimiert Fehlerquellen bereits im Ursprung. Etwa 2/3 aller Unternehmen senden ihre Rechnungen derzeit noch als Anhang (z. B. im PDF-Format) per E-Mail. Tatsächlich sind so verschickte Rechnungen keine "eRechnungen" im Sinne der Vorgaben und nur unwesentlich "digitaler" als Papier-Rechnungen, denn als Scan oder PDF-Abbild können sie nicht automatisch eingelesen und weiterverarbeitet werden - es fehlen die strukturierten Datensätze als XML. Die Schütze Consulting AG bietet allen Interessenten neben der Beratung zur Einführung der eRechnung kostenfrei einen XRechnungs-Generator (xrechnungsgenerator.schuetze-consulting.ag/) an, mit dem testweise Rechnungen im Standard XRechnung generiert werden können.


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www.schuetze-consulting.ag