14.08.2017   GS-1 Germany arbeitet  gemeinsam mit dem Branchenverband BdKEP, dem Software-Anbieter fn-systems und einem regionalen Postdienstleister an einem Pilotprojekt zum Thema "sinnvoll gestaltete Paketlabels".

Folgende Auflagen sollen erfüllt werden: Einbettung der neuen GS-1-SSCC (Serial Shipping Container Code), Schaffung von Übergabe-Prozeduren für überregionale Zustellung an verschiedene Carrier, technische Hinterlegung des Datentransfer-Formates, Auslotung potentieller Möglichkeiten (Tracking-Codierung, Produktbezeichner etc.) und die Beibehaltung der internen Barcodes für die Übergangsphase. Dabei soll das GS-1-SSCC-Label die Paketlabel der großen Anbieter DHL, DPD, Hermes & Co. nicht verdrängen, sondern eher ergänzen, laut des BdKEP-Vorsitzenden Andreas Schumann. Durch die Kompatibilität des GS-1-SSCC mit den anderen verwendeten Postcodes müssten die Depot-Mitarbeiter den Barcode nur noch einscannen und würden dann vom eigenen System die gewohnte, interne Informationsstruktur automatisch zur Verfügung gestellt bekommen. Bisher müssen die Pakete nach dem Einscannen manuell in den jeweiligen Paketdienst überführt werden - aufwändig und nicht gerade fehlerfrei.

 

Weitere Informationen:
www.logistik-watchblog.de