06.11.2017 Im internationalen Vergleich schneiden die deutschen Online-Händler beim Cross-Border-Handel gegenüber anderen Ländern nicht gut ab.

Weniger als 60 Prozent sind außerhalb des deutschsprachigen Raums vertreten. Zwei Drittel machen weniger als 10 Prozent ihres Online-Umsatzes im internationalen Geschäft und nur 18 Prozent haben Kunden aus dem Ausland. Das zeigt das Whitepaper "Internationalisierung der deutschen Digitalwirtschaft" von Oxid eSales und TextMaster. Danach kommt Deutschland nur auf den 6. Platz bei der Beliebtheit internationaler Handelsplätze. Nur 14 Prozent internationaler Kunden kaufen in deutschen Online-Shops; in den USA sind es 45 Prozent. Internationale Kunden sind eher bereit grenzüberschreitend einzukaufen als deutsche. Nur 27 Prozent deutscher Online-Shopper kauft im Ausland ein. Das größte Hindernis beim Aufbau eines Online-Shops ist die Sprache. Entfällt oder sinkt die Sprachbarriere, steigt die Aktivität der deutschen Online-Händler: in Österreich sind es 89 und in der Schweiz 77 Prozent. Um die Attraktivität im internationalen Handel zu steigern, schlägt Oxid deutschen Online-Händlern deshalb vor, eine Länderversion des Online-Shops zu erstellen und darin auf Vorlieben wie Zahlungsarten einzugehen. Weiterhin ist es empfehlenswert, die Frage nach einem Aufbau einer länderspezifischen Marke zu klären und eine langfristig zu planen.

 

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