05.02.2018 Das jährliche Paketvolumen explodiert förmlich.

Gestiegene Konsumentenwünsche in punkto Zustelloptionen und der Anspruch von Händlern, diesen Wünschen gerecht zu werden, erhöhen zusätzlich den Druck auf die KEP-Dienste, die unterschiedlichen Zustellungsbedingungen in urbanen und ländlichen Gebieten zu meistern. All dies verändert die letzte Meile enorm. Die TradeWorld zeigt Trends, wie Händler und Dienstleister mit diesen Herausforderungen besser umgehen können. Sie ist Teil der 16. LogiMAT - Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement. Eine KEP-Studie von Paketchef.de, einem Spinoff der Deutschen Telekom, prognostiziert für 2021 ein Sendungsvolumen von über vier Milliarden Sendungen - allein in Deutschland. Und trotz der inzwischen zahlreichen Lieferoptionen, wie Zustellung im Kofferraum, Paketboxen an der Haustür, Paketshops, Packstationen oder ähnlichem, lässt sich der Großteil der Kunden seine Pakete nach wie vor am liebsten direkt an die Privatadresse liefern. Dort sind sie allerdings immer seltener anzutreffen.
Die oft zitierte Forderung nach bedarfsgerechten "Letzte-Meile-Konzepten" ist noch lange nicht gelöst. Andreas Schumann, Vorsitzender des Bundesverbandes der Kurier-Express-Post-Dienste e.V. (BdKEP): "Neue zukunftsfähige Strategien wie dezentrale mittelständische Zustellnetzwerke, gemeinsam genutzte Plattformen, Nutzung offener Standards, Konsolidierung von Mengen und Vernetzung mit Dritten bringen Lösungen für die Zukunft. Die schrittweise Optimierung der letzten Meile traditionell arbeitender Paketdienste wird nicht ausreichen, den Anforderungen des Onlinehandels gerecht zu werden. Die TradeWorld bietet die Plattform, diese Entwicklungen und Konzepte zu diskutieren und die Stakeholder zusammen zu führen."

 

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