03.04.2018 Bombenalarm auf dem Potsdamer Weihnachtsmarkt, Erpressung gegen die DHL, Briefbombe in einer Berliner Bankfiliale - Geschehnisse, die in der letzten Zeit zu Verunsicherung in der Bevölkerung, aber auch bei Unternehmen und Geschäftskunden der Deutschen Post AG führten.

Der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e. V. (DVPT) reagierte auf die zahlreichen Schulungsanfragen mit einem Spezialseminar zum Thema "Erkennung und Sicherstellung von Brief- und Paketbomben in Poststellen". Das Seminar fand am 22. März 2018 in den Räumen der DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH in Köln statt. Ziel des Seminares war es, Behörden und Unternehmen zum Thema Sicherheit im Umgang mit Postsendungen zu informieren und zu sensibilisieren. Rund 20 Teilnehmer aus verschiedenen Unternehmen sowie öffentlichen Ämtern nahmen teil. Mit der Sicherstellung von gefährdeten Brief- und Paketsendungen müssen sich heutzutage jedes größere Unternehmen sowie Ämter, Gremien und Verwaltungseinrichtungen beschäftigen. Sendungen treffen an unterschiedlichen Stellen wie Empfang, Poststelle oder Sekretariat ein und werden von dort aus weitergeleitet. Diese Stellen sind wichtige Sicherheitsbereiche im Bearbeitungsprozess eintreffender Sendungen und müssen dementsprechend informiert und geschult werden. Teilweise werden intern Sendungen sogar ungeprüft und ungeöffnet an Geschäftsführung, Personalabteilung, Betriebsrat oder Betriebsarzt zugestellt. Neben Mitarbeitern in Poststellen müssen auch diese Personenkreise ausgebildet und sensibilisiert werden. "Es bringt Unternehmen keine Sicherheit, wenn die Poststellenmitarbeiter geschult sind, aber an anderer Stelle ungeschulte Mitarbeiter gefährliche Sendungen öffnen.", meinte Serkan Antmen, Mitarbeiter des Veranstalters DVPT e.V. und Leiter des Weiterbildungsangebotes DVPT-Akademie.

Das nächste Seminar dieser Art plant der DVPT am 5. Juni 2018 in Hamburg. Anmeldungen unter:

http://akademie.dvpt.de/event

 

Weitere Informationen:
www.dvpt.de