th3 dpdhl dp deliverer0204.06.2018 Der Versand von Standard-Briefen könnte bald teurer werden: Die Deutsche Post will laut einem Medienbericht in der Bild am Sonntag das Brief-Porto um zehn Cent erhöhen.

Ein Standardbrief solle sich demnach von derzeit 70 Cent auf 80 Cent verteuern. Der neue Preis würde dann offensichtlich ab 2019 gelten, da das Porto für Briefe bis 1000 Gramm bis Ende 2018 nicht erhöht werden darf. Bislang habe die Post noch keinen formellen Antrag bei der Bundesnetzagentur gestellt. Der Preis sei "völlige Spekulation", sagte ein Post-Sprecher dazu. Post-Chef Frank Appel hatte jedoch bereits signalisiert, dass die Briefpreise im kommenden Jahr eventuell steigen könnten. Der Post-Sprecher äußerte sich dem Bericht zufolge ausweichend und habe auf die Vertraulichkeit von Aufsichtsratssitzungen verwiesen. Zunächst müsse die Bundesnetzagentur ein neues Verfahren zur Festlegung von Briefpreisen ab 2019 festlegen, sagt der Sprecher laut des Berichts. Sobald das feststehe, "werden wir auf dieser Grundlage entscheiden, welche Preise verändert werden sollen und deren Genehmigung bei der Bundesnetzagentur beantragen". Die letzte Porto-Erhöhung für Standard-Briefe erfolgte Anfang 2016 von 62 Cent auf 70 Cent für einen normalen Brief. Die Bundesnetzagentur hatte nach der Preiserhöhung festgelegt, dass die Preise drei Jahre nicht steigen dürfen. Somit wäre der nächstmögliche Termin für eine Erhöhung der 1. Januar 2019. Die Post hatte zuletzt bereits das Porto für Bücher- und Warensendungen kräftig angehoben und begründete den Schritt mit allgemeinen Kostensteigerungen und höheren Transportkosten.

 

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