04.06.2018 Anscheinend plant die Deutsche Post das Briefporto für den einfachen Brief im kommenden Jahr um 10 Cent auf 80 Cent pro Brief erhöhen.

Wie der Digital-Post-Experte CAYA (www.getcaya.com) in einer aktuellen Untersuchung berechnet hat, würden sich die jährlichen Kosten für den Briefversand damit um insgesamt 2 Milliarden Euro erhöhen. Derzeit belaufen sich die Portokosten bei einem Briefaufkommen von rund 18 Milliarden auf insgesamt 13 Milliarden Euro. Damit sichert sich die Bundesrepublik im Vergleich von Briefaufkommen und Portokosten in 20 Nationen europaweit den ersten Platz.
Die zweithöchsten Ausgaben für Briefpost werden in Großbritannien getätigt. Im vergangenen Jahr wurden auf der Insel für rund 16 Milliarden Schriftstücke ca. 12,8 Milliarden Euro an Portokosten bezahlt. Dicht dahinter platziert sich Frankreich mit Kosten von 9,8 Milliarden Euro für den Briefversand. Während die Franzosen zwar ein geringeres Briefaufkommen haben, ist das Porto mit 85 Cent jedoch etwas teurer als in Deutschland.
In Italien wurden hingegen nur knapp 3 Milliarden Briefe versendet - 15 Milliarden weniger als in Deutschland. Da für einen einzigen Briefversand hier allerdings 2,80 Euro anfallen, wurden in Italien 2016 ca. 8,28 Milliarden Euro für Porto bezahlt, was für einen klaren vierten Platz im Ranking sorgt. Den fünften Platz sichert sich die Schweiz mit Kosten in Höhe von 2 Milliarden Euro bei einem Briefaufkommen von 2,3 Milliarden. Für den Versand eines Umschlags werden hier 92 Cent fällig. Insgesamt versendeten alle 20 Nationen im letzten Jahr 64.408.715.928 Briefe mit Portokosten in Höhe von rund 57 Milliarden Euro.

 

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