24.10.2016   Auch 2016 kommt die Deutsche Post mit ihrem "Glücksranking" an die Öffentlichkeit. Ober-Strahlemänner sind die Schleswig-Holsteiner, und am schlechtesten ist die Stimmung im benachbarten Mecklenburg-Vorpommern.

Erstellt wurde die Studie von Bernd Raffelhüschen (Uni Freiburg) auf Basis der Daten des IFD Allensbach und des Sozioökonomischen Panels (SOEP). Gesundheit, Gemeinschaft, Geld und genetische Disposition sind für den Autor die vier entscheidenden Faktoren. Dabei sind besondere Glücksfaktoren eine bestehende Partnerschaft, ausreichend Geld und insbesondere eine neue Partnerschaft nach der Verwitwung. Während das Glücksniveau mit 7 von 10 möglichen Punkten deutschlandweit auf einem Top-Niveau liegt, war die Stimmung in Berlin schon früher mies. Jetzt wurde die Hauptstadt sogar von Thüringen überrundet und liegt im Bundesländer-Ranking auf Platz 16. Ein wichtiger Grund ist die ortstypische Kombination von unterdurchschnittlichem Einkommen und überdurchschnittlichen Mieten. Außerdem leben in Berlin nur 62,4 Prozent der Menschen in Ehe- oder Partnerschaft.

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http://www.dpdhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2016/deutsche_post_gluecksatlas_2016_deutschland_macht_glueckssprung.html