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Kategorie: Archiv "Dienstleister"

16.01.2017  Aus Anlass der Veröffentlichung des "Berichts über die Evaluation des Postgesetzes", die der Bundesrat zum neuen Jahr veröffentlichte, erklärte der Geschäftsführer des einzigen privaten Briefzusteller-Dienstes der Schweiz, Bernard Germanier, dass der Bericht grundsätzlich zu begrüßen sei.

Gleichzeitig kritisierte er das Festhalten am Briefmonopol. Immerhin könne man jetzt auch Empfänger mit Postfächern zu kostengerechten Preisen bedienen. Außerdem gäbe es jetzt die Verpflichtung der Schweizerischen Post, Sendungen für Häuser mit unzugänglichen Briefkästen ("Schlüsselhäuser") für die Wettbewerber zu befördern. Außerdem sorge das Verbot von Kopplungsrabatten dafür, dass Privatpost-Kunden nicht mehr durch Rabattstreichungen bestraft werden könnten. Germanier bedauerte, dass der Bundesrat nach wie vor am Restmonopol der Post festhält. Dieser habe nicht erkannt, dass es sich hier um ein völlig veraltetes Konstrukt handele.

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