24.09.2018 Auf dem internationalen Symposium der Healthy Printing Initiative wurde die erste weltweite Einführung gesunder und umweltverträglicher Druckfarben vorgestellt.

Damit schlugen die rund einhundert teilnehmenden Fachleute aus den Bereichen Papier, Druck, Verpackung und Papierrecycling ein neues, zukunftsweisendes Kapitel im Bereich gesunder Druckprodukte auf. Die Ankündigung der Brauereigruppe Carlsberg, weltweit gesunde Druckfarben für die Etiketten ihrer Carlsberg-Kernmarke herauszubringen, stellte einen Höhepunkt des Symposiums dar, zu dem die Healthy Printing Initiative am 14.9. nach Lüneburg eingeladen hatte. Das ambitionierte Ziel von Carlsberg wurde durch die intensive Entwicklungsarbeit und Kooperation mit dem Farbhersteller hubergroup und der Druckerei Töpfer sowie unter wissenschaftlicher Begleitung von EPEA erreicht. "Ein großartiges Beispiel, wie gemeinsam zukunftsweisende Lösungen entwickelt werden können. Wir wollen das Angebot sowie die Nachfrage nach optimierten und gesunden Druckprodukten kontinuierlich steigern", freut sich Katja Hansen, Leiterin der von EPEA und Stiftung DOEN initiierten Healthy Printing Initiative. Das Symposium brachte erstmals die Mitglieder der 2017 gestarteten Initiative und weitere Interessierte zusammen. Unternehmen unterschiedlicher Branchen - vom nachhaltigen Versandhandelsunternehmen memo bis hin zur Druckerei Vögeli - präsentierten Pilotprojekte zu Healthy Printing. In Paneldiskussionen und interaktiven Formaten wurde lebhaft diskutiert, u. a. über Möglichkeiten der verbesserten Rückgewinnung und hochwertigen Wiederverwertung von Papierprodukten bspw. durch einen separaten Papierstrom bei gleichzeitiger Nutzung der aktuellen Papiersammelinfrastruktur. EPEA-Geschäftsführer Prof. Dr. Michael Braungart lobte in seiner Abschlussrede die rege Teilnahme an der Initiative und unterstrich das gemeinsame Ziel, alle Stoffe so zu optimieren, dass Papier nach mehrfacher Wiedernutzung in der Papierkaskade am Ende über Kompostierung oder Verbrennung sicher in die Umwelt gelangen könne.

Weitere Informationen:
www.healthyprinting.eu