17.06.2019 Was ist nötig, um eine höchstmögliche Gesamtproduktivität zu erreichen? Am Commercial Day 2019, der Ende Mai am Standort Wiesloch-Walldorf der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) stattfand, wurde dieses Thema vor einem großen Publikum umfassend beleuchtet.

"Wir befinden uns im Übergang von der analogen Ökonomie der Produkte zur digitalen Ökonomie der Dinge", erklärte Professor Dr. Ulrich Hermann, Vorstand Lifecycle Solutions und Chief Digital Officer von Heidelberg. "In den 90er Jahren gingen die Menschen ins Internet, heute gehen die Dinge ins Internet. Bald werden die Dinge im Internet zunehmend autonom Wertschöpfung ausgestalten und die physische Welt wie wir sie heute kennen erheblich verändern."

Dabein geht der Experte davon aus, dass sich die Produktivität der Branchenteilnehmer im Zeitraum 2019 bis 2029 verdoppeln wird. Das bedeutet nicht, dass alle Druckereien dann 90 Millionen Bogen pro Jahr auf einer Maschine drucken, wie das die Vorreiter heute schon erreichen. Aber auch wer heute lediglich fünf Millionen Bogen druckt, wird seine verfügbare Kapazität erheblich besser auslasten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Um diese Steigerung zu bewältigen zeigte der Commercial Day verschiedene abgestufte Lösungen, die bis hin zum Subskriptionsvertrag reichen. "In den nun vor uns stehenden erheblichen digitalen Veränderungen wollen wir unsere Kunden darin unterstützen, die damit verbundenen Chancen für ihren Druckbetrieb zu ergreifen und den Wandel für sich ertragreich auszugestalten," ist das Fazit von Professor Hermann.

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