04.11.2019 Der finnische Papierhersteller UPM wird seine Wettbewerbsfähigkeit stärken und gleichzeitig die CO2-Emissionen um 5 % senken, indem es in ein Blockheizkraftwerk (KWK) seiner Papierfabrik Nordland in Dörpen, Deutschland, investiert.

Die neue Anlage unterstütze die deutsche Energiewende, indem sie zur Stabilität des öffentlichen Stromnetzes beitrage. Die Investition von 95 Mio. EUR in das neue, hocheffiziente 80-MW-Gaskraftwerk sei auch finanziell attraktiv und verbessere die Umweltbilanz von UPM weiter. Die Investition hat eine Amortisationszeit von 3 Jahren. Die Anlage, die im dritten Quartal 2022 ans Netz gehen soll, wird den Wärmebedarf des Werks decken und eine aktive Teilnahme an den zunehmend volatilen deutschen Strommärkten ermöglichen. Jährliche Kosteneinsparungen von mehr als 10 Mio. EUR beginnen ab 2023. Die Investition wird den CO2-Fußabdruck von UPM voraussichtlich um 300 000 Tonnen verringern. UPM hat das Konzept im Werk Schongau in Bayern bereits mit guten Ergebnissen bewiesen. Die Investition unterstütze den Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland und stehe im Einklang mit dem Ziel der Regierung, bis 2030 einen Anteil von 65 % an erneuerbarem Strom am gesamten Stromverbrauch zu erreichen, so das Unternehmen in einer Pressemeldung weiter. Die Anlage werde nach dem deutschen Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz gebaut.


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