17.09.2018 Die Österreichische Post bietet über das Filialnetz mit ihren 433 eigenbetriebenen Filialen und 1.351 Post Partnern seit vielen Jahren Finanzdienstleistungen an.

Auch nach der Beendigung der Kooperation durch den bisherigen Bankpartner BAWAG P.S.K. ab Ende 2019 sollen Finanzdienstleistungen ein integraler Bestandteil des Leistungsangebots der Post bleiben. In der jetzigen Aufsichtsratssitzung wurden die Weichen gestellt, um zukünftig gemeinsam mit der deutschen FinTech Group AG ein umfassendes Finanzdienstleistungsangebot im Filialnetz zu schaffen. Ziel ist es, attraktive, auf die Bedürfnisse der Privatkunden zugeschnittene Bankprodukte anzubieten. Zu diesem Zweck werden die Österreichische Post und die FinTech Group AG ein 50/50-Joint-Venture gründen. Die FinTech Group Bank AG wird ihre seit mehr als acht Jahren erfolgreiche Niederlassung in Österreich inklusive der rund 30.000 Kunden in das Joint Venture einbringen - vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden. Die Joint-Venture-Gesellschaft soll nach der Erteilung einer Banklizenz Bankdienstleistungen in Österreich erbringen und in den nächsten Jahren mit einem Eigenkapital von über 200 Mio EUR ausgestattet werden. Die Joint-Venture-Gesellschaft wird IT-Dienstleistungen von der FinTech Group AG sowie Vertriebsdienstleistungen und Infrastruktur von der Österreichischen Post beziehen. Zur Unterstreichung der nachhaltigen Ausrichtung der Kooperation wird sich die Post zudem mit 7% an der FinTech Group AG beteiligen und einen Sitz im Aufsichtsrat der Gesellschaft einnehmen. Die FinTech Group AG wird 1.225.761 neue Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre im Gesamtausgabebetrag von rund 35 Mio EUR ausgeben. Diese Aktien werden von der Österreichischen Post übernommen.

Weitere Informationen:
www.post.at