th4 dpdhl 9m 2018 appel12.11.2018 Deutsche Post DHL Group ist im dritten Quartal weiter gewachsen und auf gutem Wege, die Ergebnisziele für das Gesamtjahr zu erreichen.

Der Umsatz kletterte von Juli bis September gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis stiegen die Erlöse um 4,7 Prozent. Zu dem nach wie vor deutlichen organischen Umsatzwachstum, das vom weiterhin boomenden E-Commerce-Geschäft und der unverändert positiven Entwicklung der internationalen Handelsströme getrieben wird, haben vor allem signifikante Steigerungen bei Express und Global Forwarding Freight beigetragen. Das operative Ergebnis (EBIT) des Konzerns betrug im dritten Quartal 376 Millionen Euro. Es lag damit zwar unter dem Vorjahreswert von 834 Millionen Euro, aber im Rahmen der Planungen. Während die DHL-Divisionen zum Teil deutliche EBIT-Steigerungen verzeichneten, ging das Ergebnis im Unternehmensbereich Post - eCommerce - Parcel (PeP) im dritten Quartal wie erwartet zurück. Dies ist vor allem auf die geplanten und bereits kommunizierten Einmalbelastungen im Zuge der Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität bei PeP zurückzuführen. So hat der Konzern im dritten Quartal 392 Millionen Euro und damit den größten Teil der im Juni für 2018 angekündigten Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von rund 500 Millionen Euro verbucht. Um diese Aufwendungen bereinigt lag das operative Konzernergebnis bei 768 Millionen Euro. "Deutsche Post DHL Group ist unverändert in guter Verfassung, unsere fundamentalen Wachstumstreiber sind intakt. Das zeigt sich insbesondere in der weiterhin positiven Entwicklung unserer DHL-Unternehmensbereiche DHL Express, Global Forwarding, Freight und Supply Chain im dritten Quartal. Die Herausforderungen in unserem Unternehmensbereich Post - eCommerce - Parcel packen wir entschlossen an und kommen bei der Umsetzung der angekündigten Maßnahmen zur Verbesserung der Produktivität und der Kostenstruktur zügig voran. Die Effekte werden sich schon im kommenden Jahr deutlich zeigen", sagte Frank Appel, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post DHL Group. "Wir sind zuversichtlich, unsere Ergebnisziele für 2018 und 2020 zu erreichen, wenngleich die Anzahl der makroökonomischen Risikofaktoren - zum Beispiel im Hinblick auf Handelskonflikte und Währungsschwankungen - zuletzt deutlich zugenommen hat."

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