18.02.2019 DHL hat die fünfte Ausgabe seines Global Connectedness Index (GCI) vorgestellt, einer detaillierten Untersuchung zum Stand der Globalisierung - gemessen am grenzüberschreitenden Austausch von Waren und Dienstleistungen, Kapital, Informationen und Personen.

Der neue GCI-Report präsentiert den ersten umfassenden Überblick über die Entwicklung der Globalisierung in 169 Ländern und Territorien seit dem Brexit-Referendum in Großbritannien und der Präsidentschaftswahl in den USA im Jahr 2016. Trotz der zunehmenden Anti-Globalisierungstendenzen in vielen Ländern hat die weltweite Vernetzung 2017 einen neuen Höchststand erreicht. Erstmals seit 2007 haben sich die grenzüberschreitenden Handels-, Kapital-, Informations- und Personenströme allesamt deutlich intensiviert. Das kräftige Wirtschaftswachstum hat den internationalen Austausch gestärkt. Gleichzeitig waren bedeutende politische Maßnahmen wie die Zollerhöhungen in den USA 2017 noch nicht umgesetzt worden. Im Ranking der Länder mit dem höchsten Globalisierungsgrad belegen 2017 die Niederlande, Singapur, die Schweiz, Belgien und die Vereinigten Arabischen Emirate die ersten fünf Plätze. Acht der zehn am stärksten vernetzten Länder befinden sich in Europa. Damit ist Europa auch die Region mit dem insgesamt größten Globalisierungsgrad, insbesondere im Hinblick auf die Handels- und Personenströme. Im regionalen Ranking auf Platz zwei folgt Nordamerika, das bei internationalen Kapital- und Informationsströmen führend ist. Auf Platz drei liegt die Region Naher Osten und Nordafrika. "Trotz fortschreitender Globalisierung bestehen überall auf der Welt noch immer enorme unausgeschöpfte Potenziale für eine stärkere Vernetzung. Der GCI zeigt, dass die meisten Ströme und Austauschprozesse immer noch auf inländischer und nicht auf internationaler Ebene stattfinden. Dabei wissen wir, dass die Globalisierung ein entscheidender Treiber von Wachstum und Wohlstand ist", sagte John Pearson, CEO von DHL Express. "Die zunehmende internationale Zusammenarbeit wirkt stabilisierend. Daher profitieren sowohl Unternehmen als auch Länder enorm vom Ausbau ihrer internationalen Verbindungen."

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www.dpdhl.com