th 4 dpdhl verdi dhl prio115.04.2019 Die Deutsche Post DHL Group und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben zum Abschluss ihrer aktuellen Tarifverhandlungen eine zukunftsweisende Anpassung des Haustarifvertrages bei der Deutschen Post AG vereinbart.

"Im Rahmen der laufenden Umbaumaßnahmen im deutschen Brief- und Paketgeschäft haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht, der Sicherheit für die Beschäftigten bedeutet und dem Unternehmen langfristig Chancen bietet. Mit dieser Vereinbarung machen wir einen weiteren Schritt zu wettbewerbsfähigen Tarifstrukturen im Brief- und Paketmarkt und schaffen Voraussetzungen für einen dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg. Gleichzeitig grenzen wir uns bewusst von einem Niedriglohnwettbewerb in der Branche ab", so Frank Appel, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Post DHL Group.
Mit der Vereinbarung wird ein einheitlicher Haustarifvertrag geschaffen, mit dem das Unternehmen seine Rolle als bester Arbeitgeber der Branche weiter ausbaut. Kern der Einigung ist eine Weiterentwicklung des Haustarifvertrages. Damit setzt das Unternehmen seinen Weg zu wettbewerbsfähigen Löhnen bei allen Neueinstellungen fort, der auch eine Berücksichtigung regionaler Besonderheiten zulässt. Die Regelung ermöglicht auch eine Überleitung der 13.000 Beschäftigten der DHL Delivery GmbH aus dem Geltungsbereich der regionalen Tarifverträge für Spedition und Logistik in den Haustarifvertrag der Deutschen Post AG zum 1. Juli 2019. "Beim derzeitigen Umbau unseres Brief- und Paketgeschäfts in Deutschland ist Planungssicherheit nicht nur für uns als Unternehmen wichtig, sondern auch für unsere Beschäftigten, denn unsere Mitarbeiter sind unser höchstes Gut. Diese Sicherheit können wir mit der Vereinbarung gewährleisten. Im Gesamtpaket ermöglichen uns die getroffenen Vereinbarungen, unsere Attraktivität als Arbeitgeber zu stärken und zugleich eine wirtschaftlich tragbare Lösung für das Unternehmen zu erreichen", bewertet Thomas Ogilvie, Konzernvorstand Personal und Arbeitsdirektor des Konzerns, den Abschluss. Beide Seiten einigten sich zudem darauf, den zum 31. März 2019 befristeten Verzicht des Unternehmens auf eine Fremdvergabe von Leistungen an Drittfirmen in der Brief- und Verbundzustellung (gemeinsame Zustellung von Briefen und Paketen) bis zum 31. Dezember 2020 zu verlängern. Ebenfalls verlängert wurde der nach bisheriger Regelung zum Ende 2019 auslaufende Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis zum 31. Dezember 2022.

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