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Kategorie: Dienstleister

29.04.2019 Der internationale Tag gegen Lärm war ein guter Anlass, um zu betonen, dass den Kurier-, Express- und Paketdienstleistern die lärmarme Zustellung ein wichtiges Anliegen ist.

Die Verwendung leiser Elektroantriebe ist in der KEP-Flotte vielfach höher als im gesamten Fahrzeugbestand in Deutschland. Beim Einsatz von Zustell-Lastenfahrrädern auf der letzten Meile können zu einem großen Umfang klassische Lieferfahrzeuge durch leise Fahrräder ersetzt werden. Auch aus Gründen der Lärmprävention sind daher Lastenfahrräder und Mikro-Depots eine gute Wahl, die die Kommunen fördern sollten. Die Städte haben zahlreiche Möglichkeiten, die sie nutzen und bei denen die KEP-Dienste sie unterstützen können. Sie können sich dafür einsetzen, dass Fußgängerzonen für die Belieferung mit Lastenfahrrädern und Fahrzeugen mit alternativen Antrieben freigegeben werden. Oder sie können die emissionsfreie Lieferkette auf der allerletzten Meile fördern, indem sie Rechtssicherheit für mobile Mikro-Depots schaffen oder die Unternehmen mit ihrer Wirtschaftsförderung bei der Suche nach geeigneten Flächen unterstützen. "Die lärmarme Belieferung trägt zur Lebensqualität in den Städten bei. Wir setzen auf die Partnerschaft mit den Städten, weil dabei ein Mehrwert für alle Beteiligten geschaffen wird", erklärt Marten Bosselmann, Vorsitzender des BIEK. Lösungen für die lärmarme Zustellung spielen deshalb auch eine prominente Rolle im Memorandum of Uderstanding "Gute Logistik für lebenswerte Innenstädte", das der BIEK gemeinsam mit dem Handelsverband Deutschland und den beiden kommunalen Spitzenverbänden Deutscher Städtetag und Deutscher Städte- und Gemeindebund im Sommer 2018 unterzeichnet hat.

Weitere Informationen:
www.biek.de