01.10.2018 Ein wichtiger Meilenstein für eine vertrauenswürdige elektronische Identifizierung in Europa steht bevor: Die grenzübergreifende Anerkennung von notifizierten elektronischen Identifizierungssystemen (eID) startet am 29. September 2018 in ganz Europa.

Vor diesem Hintergrund haben sich führende europäische Verbände, Projekte und Expertenorganisationen aus dem Bereich eID und Vertrauensdienste zusammengefunden, um die gemeinnützige go.eIDAS-Initiative zu starten, die die flächendeckende Nutzung von elektronischen Identifizierungsmitteln und Vertrauensdiensten gemäß der eIDAS-Verordnung (EU) Nr. 910/2014 unterstützen soll. Vor diesem Hintergrund haben führende europäische Verbände, Projekte und Expertenorganisationen aus dem Bereich eID und Vertrauensdienste ihre Kräfte gebündelt und die gemeinnützige go.eIDAS-Initiative gestartet. Die Hauptziele der go.eIDAS-Initiative sind Aufklärung und Sensibilisierung für eIDAS in Europa und darüber hinaus, Aufzeigen der Vorteile der Nutzung von eIDAS innerhalb von Anwendungsdiensten und verdeutlichen der enormen Chancen für den Europäischen Außenhandel durch die internationale Akzeptanz der in der eIDAS-Verordnung regulierten eID- und Vertrauensdienste, Demonstration der einfachen Verwendung von eID- und Vertrauensdiensten, Unterstützung der Integration von eIDAS in Anwendungsdiensten unter besonderer Berücksichtigung der Belange von kleinen und mittleren Behörden und Unternehmen in ausgewählten Sektoren wie Transport, Finanzdienstleistungen sowie in Online-Plattformen, Förderung der Anwendung und Akzeptanz von eIDAS in mobilen Umgebungen, Unterstützung der Entwicklung des eIDAS-Ökosystems und des Binnenmarktes, Förderung der globalen Interoperabilität zwischen Lösungskomponenten und nicht zuletzt Unterstützung der Schaffung eines nachhaltig erfolgreichen thematischen eIDAS-Netzwerkes. "Mit großer Freude starten wir heute die go.eIDAS-Initiative und richten unseren Blick gespannt auf die bevorstehende EU-weite eID-Anerkennung, die das Vertrauen in elektronische Geschäftsprozesse in Europa und darüber hinaus weiter stärken wird", erklärt Jon Shamah, Vorsitzender der Europäischen Vereinigung für eID und Sicherheit (EEMA).

Weitere Informationen:
www.ecsec.de