th 2 Kyocera25.02.2019 Nur 4 Prozent der Büroangestellten in Deutschland und Österreich arbeiten papierlos

. Dies hat eine aktuelle Studie von Statista im Auftrag von Kyocera Document Solutions ergeben. Demnach druckt die Mehrheit der Befragten (39 Prozent) noch zwischen 21 und 100 Seiten in der Woche. Zwar verfolgt die Hälfte der Unternehmen eine Strategie, um papierloses Arbeiten zu forcieren - ganz ohne Ausdrucke geht es aber nur in einem Bruchteil der Unternehmen. Dies ist eine zentrale Erkenntnis der Kyocera-Studie "Papierloses Büro in Deutschland und Österreich". Dazu hat das Statistikportal Statista eine Umfrage unter insgesamt 1.650 Büroangestellten mit einem PC-Arbeitsplatz in beiden Ländern befragt. Ein Viertel der Umfrageteilnehmer (24 Prozent) gab sogar an, dass sie mehr als 100 Seiten in der Woche drucken. Vor allem textbasierte Dokumente (65 Prozent) sowie Tabellen (38 Prozent) und E-Mails (37 Prozent) gehören zu den am häufigsten gedruckten Unterlagen. Fast drei Viertel aller Umfrageteilnehmer gehen davon aus, dass auf Dokumente in Papierform zukünftig zunehmend oder vollkommen verzichtet werden kann. Als wesentlichen Treiber für das papierlose Büro sehen 43 Prozent hier Softwarelösungen, die das Zusammenarbeiten an Dokumenten bzw. deren Organisation vereinfachen. Diese Einschätzung teilt auch Pascal Seifert, Senior-Abteilungsleiter Service Planning bei Kyocera Document Solutions Deutschland: "Moderne Print- und Dokumentenmanagementlösungen können bereits heute dazu beitragen, die Papierberge in den Büros zu reduzieren. Während smarte Scan-Lösungen relevante Informationen automatisch aus einem Dokument auslesen lassen, erlauben Dokumentenmanagementsysteme (DMS) deren elektronische Bearbeitung. Dies reduziert nicht nur den Papierverbrauch, sondern auch die Kosten und Durchlaufzeiten. Zugleich erhöht sich die Dokumentensicherheit und Auskunftsfähigkeit der Mitarbeiter." Trotz der Vorteile sind vor allem größere Unternehmen deutlich weiter, ihre Dokumentenprozesse zu digitalisieren. Während in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nur 38 Prozent der Befragten angaben, entsprechende Softwarelösungen einzusetzen, war es in Unternehmen fast die Hälfte (48 Prozent). Dies deckt sich mit den Ergebnissen der Studie "ECM im Mittelstand" des Branchenverbands Bitkom aus dem Jahr 2018.

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