th 190709 zugferd11.07.2019 Ab sofort ist die Schnittstelle connect.ZUGFeRD in der Version 2.0 verfügbar.

Mit dieser Lösung können Anwender von Microsoft Dynamics 365 Business Central, ehemals Navision/NAV, unter Berücksichtigung der aktuellen gesetzlichen Anforderungen bequem elektronische Rechnungen erstellen bzw. verarbeiten. Das neue Release unterstützt dabei die Formate ZUGFeRD 2.0, XRechnung und Factur-X. connect.ZUGFeRD wurde gemeinsam von den Unternehmen callas software, COI sowie Konica Minolta Business Solutions Deutschland entwickelt, um Unternehmen eine einfache Lösung zur Erstellung elektronischer Rechnungen zu bieten. Die Version connect.ZUGFeRD 2.0 ist von Microsoft zertifiziert (CfMD: Certified for Microsoft Dynamics) und lässt sich leicht implementieren sowie an kundenindividuelle Anforderungen anpassen. Mit ihr erzeugen Anwender direkt in der etablierten ERP-Lösung elektronische Rechnungen, die wahlweise XRechnung-, ZUGFeRD-2.0- bzw. Factur-X-konform sind. Welches Format ein Empfänger erhalten soll, konfiguriert der Anwender einmalig. Ab dann erfolgen die Erstellung und der Versand bei jedem Rechnungslauf vollautomatisch im Hintergrund. Zusätzlich lässt sich connect.ZUGFeRD auch auf der Kundenseite zum Empfang der Rechnungen einsetzen. Eingehende Rechnungen werden dann dahingehend überprüft, ob sie dem jeweiligen Rechnungsstandard entsprechen und anschließend direkt in Microsoft Dynamics 365 Business Central importiert. Hier stehen dann sämtliche Daten sofort zur Freigabe und Verbuchung zur Verfügung. Das manuelle Erfassen von Rechnungsinformationen entfällt vollständig, so dass der Verarbeitungsprozess beschleunigt wird.
Die Version 2.0 von connect.ZUGFeRD wurde entwickelt, um die aktuellen Anforderungen an elektronische Rechnungen zu erfüllen. Sie unterstützt das vom Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) in diesem Jahr veröffentlichte ZUGFeRD-2.0-Format, das für die EN16931 vom Europäischen Komitee für Normung (CEN) angepasst wurde. Da ZUGFeRD 2.0 mit dem französischem Standard Factur-X identisch ist, können deutsche Unternehmen zusätzlich Rechnungen mit Geschäftspartnern des Nachbarlandes bequem austauschen.
Darüber hinaus unterstützt connect.ZUGFeRD 2.0 die XRechnung. Diese vom Bundesinnenministerium herausgegebene Variante für einige öffentliche Auftraggeber verzichtet auf den PDF/A-3 Container, der bei ZUGFeRD die Einführung beim Rechnungsempfänger erleichtert. Mit connect.ZUGFeRD kann daher auch konfiguriert werden, XML Strukturen ohne den PDF/A-Container zu versenden, wenn der Empfänger das wünscht. "Die Veröffentlichung der CEN-Norm bestätigt UN/CEFACT, die Basis von ZUGFeRD und schafft damit noch mehr Klarheit zum Format für elektronische Rechnungen", sagt Dietrich von Seggern, Geschäftsführer der callas software GmbH. Alexander Sturm, Leiter Competence Center Business Software bei Konica Minolta IT Solutions, ergänzt: "Die vorangegangenen Diskussionen über die unterschiedlichen Datenformate zum elektronischen Rechnungsaustausch haben dazu geführt, dass Unternehmen zurückhaltend bei der Einführung entsprechender Lösungen waren. Seit der Veröffentlichung von ZUGFeRD 2.0 verzeichnen wir wieder eine steigende Nachfrage nach unserer Lösung."

 

Weitere Informationen:
https://www.zugferd-community.net