th 3 MartinHager CEO Retaru17.12.2018 Das Europäische Patentamt hat der von Retarus entwickelten Technologie Patient Zero Detection ein europaweites Patent erteilt.

Das innovative Verfahren zur Analyse und Erkennung gefährlicher E-Mails ist integraler Bestandteil der umfassenden E-Mail Security Services des globalen Anbieters von Informationslogistik. Patient Zero Detection identifiziert Empfänger zuvor unbekannter, neuer Schadprogramme binnen kürzester Zeit. Dies ermöglicht es Administratoren, schneller zu reagieren und, etwa im Fall von Ransomware, erheblichen Schaden vom Unternehmen rechtzeitig abzuwenden. Hier setzt der patentierte Mechanismus der Patient Zero Detection von Retarus an. Dieser identifiziert E-Mails, die neuartigen Schadcode enthalten und dem Empfänger daher zunächst zugestellt wurden. Sobald zu einem späteren Zeitpunkt bei einem weiteren Empfänger Schadcode in einem identischen Anhang entdeckt wird, informiert Retarus unverzüglich Administratoren sowie wahlweise auch bisherige Empfänger. Auf die gleiche Weise analysiert Patient Zero Detection alle in der Nachricht enthaltenen URLs. Erweist sich eine verlinkte Seite nachträglich als Phishing-Betrug, werden ebenfalls alle Empfänger identischer E-Mails umgehend informiert. "Einfache Virenschutz-Mechanismen reichen heute bei weitem nicht mehr aus. Bei Retarus E-Mail Security setzten wir auf insgesamt vier Virenscanner sowie eine ergänzende Sandbox-Analyse. Unsere Auswertungen haben jedoch gezeigt, dass zusätzliche Scanner hier keine nennenswerten Verbesserungen bei der Erkennungsrate mehr liefern", sagt Martin Hager (Bild), Gründer und Geschäftsführer von Retarus. "Wir suchen daher immer nach neuen Wegen, um den gestiegenen Sicherheitsanforderungen unserer Kunden gerecht zu werden. Das nun erteilte Patent ist ein weiterer Beweis für die hervorragende Arbeit unseres Entwicklerteams und die hohe Innovationskraft von Retarus. Die Patentierung ist für uns gleichzeitig Ansporn, auch nach über 25 Jahren Erfahrung im Bereich E-Mail-Sicherheit, unsere Services ‚Made in Germany' intensiv weiterzuentwickeln."

Weitere Informationen:
www.retarus.de