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Die aktuelle Studie „The Workflow Wakeup Report” von HP Inc. ergibt unter anderem, dass die Drucksicherheit eine der am häufigsten übersehenen Schwachstellen bei der Cyber-Abwehr in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) ist - trotz wachsender Besorgnis bei IT-Entscheidern. Bei der Untersuchung unter 200 IT-Entscheidungsträgern und 600 Büroangestellten in Deutschland gaben 62 Prozent der KMU an, dass Drucksicherheit hinsichtlich ihrer Cybersicherheitsstrategien nur geringe Priorität hat.

 

Diese Ergebnisse kommen zu einer Zeit, in der die Risiken im Hinblick mit Drucken weiter zunehmen. Eine weitere Studie von Quocirca zeigte, dass 56 Prozent der KMU mindestens einen datenbezogenen Verlust im Zusammenhang mit dem Drucken im letzten Jahr meldeten. Dies unterstreicht, wie leicht sich dieser „als sicher geltende” Teil der IT-Infrastruktur zu einem Schwachpunkt entwickeln kann.

Zu den wichtigsten Ergebnissen der HP-Studie zu KMU gehören:

• Richtlinien funktionieren nicht oder werden umgangen: Über die Hälfte (56 Prozent) der KMU beobachten, dass Anwender versuchen, Druckregeln oder -beschränkungen zu umgehen. Daher befürchten auch 58 Prozent, dass bestehende Dokumentenprozesse zu Daten- oder Datenschutzproblemen führen könnten. Weitere 52 Prozent sagten, dass sie keinen Überblick darüber haben, wer was und wo druckt. Insgesamt sind sich 45 Prozent der Befragten nicht sicher, ob die Drucksicherheit den Compliance-Standards der Branche entspricht.
• Drucksicherheit wird vorausgesetzt: 68 Prozent der Büroangestellten gehen davon aus, dass Drucker im Büronetzwerk sicher sind. Insgesamt sehen 53 Prozent Drucker nicht als Sicherheitsrisiko an. Immerhin 24 Prozent machen sich jedoch Sorgen darüber, dass vertrauliche Informationen gedruckt werden und in die falschen Hände geraten könnten.
• Trotz der geringen Priorität erkennen 69 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen an, dass die Drucksicherheit verbessert werden muss. Insgesamt machen sich 68 Prozent häufig Sorgen über die Sicherheitsrisiken, die veraltete Systeme mit sich bringen.
Zu den fünf größten Sicherheitsbedenken in Bezug auf Drucker gehören:

• Cyber-Security-Risiken im Zusammenhang mit vernetzten Druckern
• In der Drucker-Ausgabe vergessene vertrauliche Dokumente
• Cloud-Schwachstellen im Zusammenhang mit gescannten Dokumenten
• Unbefugter Zugriff auf Druckdateien oder Druckwarteschlangen
• Fehldrucke, Fehlablagen oder unsachgemäße Handhabung von Materialien

Die Daten deuten auch darauf hin, dass sich diese Risiken beheben lassen. Unternehmen müssen allerdings korrekte Kontrollen einführen. Von den KMU, die bereits intelligente Drucktechnologien implementiert haben, geben 85 Prozent an, dass intelligentes Drucken ihr Unternehmen sicherer gemacht hat. Die Studien-Befragten nennen drei wichtige Gründe. Dazu gehören klarer Transparenz der Druck- und Scanaktivitäten aller Anwender und Standorte (88 Prozent) ebenso wie Einhaltung von Compliance- und Sicherheitsstandards (85 Prozent). Intelligente Regeln und Einschränkungen durchzusetzen sind Teil der Gründe für 83 Prozent der Teilnehmer.

Aurelio Maruggi, Division President von HP Office Print Solutions, erklärt: „Drucker sind der blinde Fleck im Hinblick auf die Sicherheit. Viele KMU übersehen sie und das ist ein Risiko für die Zukunft der Arbeit. Wenn man nicht sehen kann, wer was, wo und wann druckt, ist es schwierig, sensible Daten zu schützen. Ein einziger fehlgeleiteter Scan oder ein nicht abgeholter Druckauftrag kann zu einem Datenleck von Gehaltsabrechnungen, Kundenunterlagen oder Vertragsdetails führen – und es gibt keine offensichtlichen Anzeichen, dass etwas nicht stimmt. Intelligentes Drucken behebt dieses Problem, indem es Transparenz schafft, Richtlinien durchsetzt und Audit-Pfade in Druck- und Scan-Workflows integriert.“

www.hp.com

News vom: 11.03.2026

Foto: HP