Aktuelles aus den Bereichen

Die Verwaltung von Paletten und anderen Mehrweg-Lademitteln stellt viele Unternehmen vor organisatorische Herausforderungen. Werden Tauschvorgänge über Excel-Tabellen, handschriftliche Belege oder voneinander getrennte Anwendungen dokumentiert, entstehen häufig Informationslücken. Unterschiedliche Datenstände erschweren außerdem die Abstimmung zwischen Logistik, Lager und Verwaltung.

 

Eine digitalisierte Lösung schafft hier Abhilfe. Sie ermöglicht es, sämtliche Lademittelbewegungen strukturiert zu erfassen und den jeweiligen Geschäftspartnern zuzuordnen. Durch die Integration in ein vorhandenes ERP-System stehen relevante Informationen auch für kaufmännische Prozesse zur Verfügung.
Unternehmen profitieren dadurch von einer verbesserten Bestandsübersicht, schneller nachvollziehbaren Palettenforderungen und einem geringeren Aufwand bei der Kontenabstimmung.

Ein digitales Palettenkonto dokumentiert den Austausch wiederverwendbarer Transporthilfsmittel zwischen einem Unternehmen und seinen Geschäftspartnern. Dazu gehören beispielsweise Europaletten, Gitterboxen, Transportroller und Mehrwegbehälter.
Für jeden Tauschpartner wird ein eigenes Konto geführt. Sobald Lademittel ausgegeben oder zurückgenommen werden, verändert sich der entsprechende Kontostand. Welche Buchung eine Forderung oder Verbindlichkeit erzeugt, hängt von der festgelegten Kontenlogik ab.
Für eine zuverlässige Nachverfolgung sollten neben dem aktuellen Saldo sämtliche Einzelbewegungen gespeichert werden. Dazu zählen insbesondere das Buchungsdatum, der betroffene Standort, die Anzahl und Art der Lademittel sowie die zugehörigen Beleginformationen.

Zusätzlich sollte das System drei Bereiche getrennt betrachten:
• Physischer Lademittelbestand: Welche Transportmittel befinden sich aktuell im eigenen Unternehmen?
• Offene Forderungen: Welche Lademittel müssen Kunden, Lieferanten oder Transportdienstleister noch zurückgeben?
• Bestehende Verbindlichkeiten: Welche Lademittel sind an andere Unternehmen zurückzuführen?

Diese Unterscheidung unterstützt eine präzise Bestandskontrolle und erleichtert die Klärung offener Tauschvorgänge.

Damit Palettenverwaltung und ERP-System zuverlässig zusammenarbeiten, müssen die relevanten Daten eindeutig definiert und den jeweiligen Anwendungen zugeordnet werden. In vielen Fällen stellt das ERP-System die grundlegenden Stammdaten bereit. Die mobile Lademittelverwaltung übernimmt dagegen die Dokumentation der tatsächlichen Tauschbewegungen und übermittelt diese Informationen an die angebundenen Systeme.
Mit seiner Lademittelverwaltung bietet COSYS eine Lösung, die mobile Datenerfassung und zentrale Auswertungsmöglichkeiten miteinander kombiniert. Über die mobile Anwendung lassen sich Palettenübergaben und Rücknahmen unmittelbar im operativen Ablauf dokumentieren. Dabei können Tauschvorgänge den jeweiligen Kunden, Lieferanten oder Speditionen zugewiesen werden.

Der browserbasierte COSYS WebDesk unterstützt die Verwaltung und Kontrolle der erfassten Informationen. Unternehmen erhalten dadurch die Möglichkeit, Lademittelkonten einzusehen und relevante Buchungsvorgänge nachzuvollziehen.
Nach Angaben von COSYS lassen sich Stammdaten über entsprechende Schnittstellen oder Importfunktionen in die Lösung übernehmen. Darüber hinaus können Fotos, digitale Unterschriften und Palettenschein-Reports als zusätzliche Nachweise für durchgeführte Tauschprozesse genutzt werden.

www.cosys.de

News vom: 22.10.2026

Foto: Cosys Ident GmbH/KI-generiert

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.