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Die Mehrheit der deutschen Unternehmen setzt Künstliche Intelligenz ein, doch kaum eines nutzt ihr Potenzial aus. Nach Angaben des Digitalverbands Bitkom arbeiten 57 Prozent der Unternehmen ab 20 Beschäftigten mit KI. Keines dieser Unternehmen schöpft nach eigener Einschätzung das Potenzial von KI vollständig aus. Zugleich haben laut Bitkom 97 Prozent der Unternehmen mit IT-Stellen Schwierigkeiten, diese zu besetzen.

 

Für Christoph Knöll, Gründer und Geschäftsführer der KI-Beratung Neurawork, ist das ungenutzte KI-Potenzial in den Unternehmen vor allem eine Führungsfrage: „KI ist kein Werkzeugproblem, sondern ein Führungsproblem. Wenn niemand das Thema mit Mandat und Zeit abteilungsübergreifend verantwortet, bleibt KI Stückwerk.“

Vor diesem Hintergrund bietet Neurawork Mittelständlern mit „Head of AI as a Service“ eine externe KI-Führung für zwölf Monate ab 4.000 Euro monatlich. Ein erfahrener Head of AI arbeitet anteilig für das Unternehmen, unterstützt von einem Team der KI-Beratung Neurawork. Er priorisiert gemeinsam mit der Geschäftsführung Anwendungen nach wirtschaftlichem Nutzen, klärt Zuständigkeiten zwischen Fachbereichen und IT und steuert die Vorhaben. Den KI-Reifegrad bewertet Neurawork jedes Quartal neu, damit der Fortschritt messbar wird. Die Umsetzung übernehmen die IT des Kunden oder beauftragte Partner.

„Die Erfahrung, die eine KI-Führung braucht, findet sich am Arbeitsmarkt selten in einer Person“, sagt Knöll. Die Rolle verlangt, das Geschäftsmodell zu verstehen, Menschen zu befähigen und die richtige Technik auszuwählen. Je nach KI-Reifegrad setzt Neurawork erfahrenere Berater ein, zudem stehen ein AI Officer für Governance und Projektleiter für technische Fragen bereit.

Das Angebot richtet sich vor allem an inhabergeführte Mittelständler mit etwa 30 bis 300 Millionen Euro Jahresumsatz. Für sie ist KI strategisch wichtig, eine eigene KI-Leitung aber noch nicht ausgelastet. „Man holt sich die Führung sofort und stellt später aus einer Position der Stärke ein“, sagt Knöll. Eine eigene Stelle lohne sich erst, wenn mehrere Anwendungen produktiv laufen und ein internes Team steht.

Am Anfang steht eine kostenfreie, 90-minütige Diagnose mit den Entscheidern. Sie setzt beim Geschäftsmodell an, nicht bei einem KI-Tool, und mündet in ein Angebot. Im ersten Monat entsteht dann eine Roadmap, die Anwendungen nach Nutzen und Umsetzbarkeit ordnet. „Wer mit der Technik beginnt, verliert“, so Knöll. Der erste Anwendungsfall soll innerhalb von 90 Tagen in Betrieb gehen, danach beginnt die schrittweise Übergabe ins Unternehmen.

Parallel benennt der Head of AI interne KI-Champions und baut ihre Kompetenzen auf. Sie sollen Kolleginnen und Kollegen für KI begeistern, Anwendungen voranbringen und das Thema später selbst tragen. Das zahlt auch auf den EU AI Act ein, der seit Februar 2025 von Unternehmen, die KI einsetzen, Maßnahmen zur KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten verlangt. Die rechtliche Verantwortung für KI-Systeme bleibt beim Unternehmen; Neurawork unterstützt bei Governance, Rollen und der rechtskonformen Organisation des KI-Einsatzes.

„Eine externe KI-Führung, die sich nicht überflüssig macht, schafft keine Befähigung, sondern Abhängigkeit“, sagt Knöll.

www.neurawork.ai

News vom: 01.10.2026

Grafik: Neurawork AI/Leonardo.ai (KI-generiert)

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