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Die Schweizerische Post ist erneut die „Beste Post der Welt“. Der Weltpostverein (UPU) vergleicht dafür jeweils die Leistungen von Postorganisationen von 180 Ländern. Das Ranking basiert auf einer umfassenden, datenbasierten Analyse und bewertet unter anderem Zuverlässigkeit, Reichweite, Relevanz und Resilienz. Die Auszeichnung ist auch eine Bestätigung dafür, dass sich die Post erfolgreich weiterentwickelt. Vieles, was hierzulande rund um die Post selbstverständlich erscheint, ist im weltweiten Vergleich längst keine Selbstverständlichkeit mehr.

 

Wir beleuchten hierzu drei Punkte näher:
• Wer einen Brief verschickt oder ein Paket erwartet, möchte sich darauf verlassen können, dass die Sendung pünktlich und sicher ankommt. Doch viele Postgesellschaften stehen unter Druck. Sinkende Briefmengen, steigende Kosten und der digitale Wandel führen dazu, dass Angebote reduziert werden. Briefe werden seltener verteilt, Poststandorte geschlossen und klassische Briefdienste teilweise ganz aufgehoben - wie beispielsweise in Dänemark wo nur noch ein privater Anbieter dieses Angebot aufrechterhält.
Die Schweiz geht einen anderen Weg. Die Post erfüllt ihren Grundversorgungsauftrag auf hohem Niveau. Gleichzeitig gelten hierzulande klare Qualitätsvorgaben. Die Eidgenössische Postkommission überprüft regelmäßig, ob die gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden. Bei Briefen erreicht die Post eine Pünktlichkeit von über 97 Prozent, bei Paketen und Zeitungen von über 95 Prozent. Was oft selbstverständlich wirkt, ist das Ergebnis einer hochkomplexen Logistikleistung. Jeden Tag verarbeitet und transportiert die Post Millionen von Briefen, Paketen und Informationen. Dass dies zuverlässig funktioniert, schafft Vertrauen. Für Privatpersonen ebenso wie für Unternehmen und Behörden.

  • Die Schweiz verfügt über eines der dichtesten Postnetze Europas. Rund 2.000 bediente Zugangspunkte sorgen dafür, dass die Dienstleistungen der Post für die Bevölkerung nahe erreichbar bleiben. Dazu gehören Postfilialen und Filialen mit Partner. Ergänzt wird dieses Angebot durch My-Post-24-Automaten und den Hausservice. Heute erreichen 96,87 Prozent der Bevölkerung einen Zugangspunkt innerhalb der regulatorischen Vorgaben.
    Ein Blick ins Ausland zeigt: Diese Nähe ist nicht selbstverständlich. Während europäische Postgesellschaften in Ländern wie Griechenland, Ungarn oder Irland ihre traditionellen Filialnetze verkleinern oder umbauen, hält die Schweizerische Post an einem dichten Netz von Zugangspunkten fest. Für die Schweizerische Post bedeutet Nähe mehr als eine geografische Distanz. Sie bedeutet, dass Menschen wählen können, wie sie ihre Postgeschäfte erledigen möchten: persönlich am Schalter, unterwegs am Automaten oder digital per Post-App. Als eine der wenigen Postgesellschaften bietet die Schweizerische Post zudem einen Digitalen Brief an.
  • Der weltweite Rückgang der Briefmengen stellt praktisch alle Postgesellschaften vor dieselbe Herausforderung. Einige davon reagieren mit einer breiteren Ausrichtung ihres Geschäfts. So hat sich beispielsweise die italienische Post zu einer umfassenden Dienstleistungsplattform entwickelt, die neben Brief- und Paketdiensten auch Finanz-, Versicherungs- und digitale Dienstleistungen anbietet. Ähnliche Entwicklungen zeigen sich in einigen europäischen Ländern.
    Auch die Schweizerische Post hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Sie transportiert nach wie vor Briefe und Pakete, bietet heute aber weit mehr. Dazu digitale Abstimmungslösungen wie E-Voting, die Aufbereitung von Sterilgut für Spitäler, sichere digitale Kommunikationslösungen sowie innovative Mobilitätsangebote von PostAuto, etwa mit autonomen Fahrzeugen. Gleichzeitig unterstützt die Post Unternehmen mit modernen Logistik- und E-Commerce-Lösungen. Diese Diversifikation stärkt die Post und hilft gleichzeitig, die Grundversorgung langfristig zu sichern.

Die zehnte Auszeichnung in Folge zeigt, dass sich die kontinuierliche Weiterentwicklung der Post auszahlt. Die Menschen in der Schweiz profitieren von einer Post, die zuverlässig funktioniert, nahe bei ihren Kundinnen und Kunden bleibt und ihre Dienstleistungen konsequent weiterentwickelt. Seit über 175 Jahren verbindet die Post Menschen, Unternehmen und Regionen miteinander und macht den Alltag einfacher. Weil sich die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden verändern und der Wettbewerb nicht stillsteht, entwickelt auch die Post ihre Angebote stetig weiter.

Dass sie dabei immer wieder zu den besten Postgesellschaften der Welt zählt, ist insbesondere dem täglichen Engagement ihrer rund 44.000 Mitarbeitenden zu verdanken. Pascal Grieder, CEO der Post sagt: „Diese Auszeichnung gehört unseren Mitarbeitenden. Sie stehen jeden Tag für die Schweiz im Einsatz - in den Sortierzentren, in unseren Filialen, unterwegs für unsere Kundinnen und Kunden, bei PostFinance, im Contact Center und in vielen weiteren Funktionen. Sie sind da. Bei jedem Wetter, rund um die Uhr und nah bei unseren Kundinnen und Kunden. Darauf dürfen wir stolz sein.“

Gleichzeitig ist für den Konzernleiter klar: „Auf dem Erfolg ausruhen ist für mich aber keine Option. Die Erwartungen unserer Kundinnen und Kunden verändern sich laufend. Gleichzeitig versuchen unsere Wettbewerber jeden Tag, den Vorsprung der Post aufzuholen. Deshalb entwickeln wir unsere Angebote weiter und wollen auch künftig beweisen, dass sich die Schweiz auf die Post verlassen kann.“

www.post.ch

News vom: 09.10.2026

Foto: Die Schweizerische Post AG

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